Theatergruppe Breitfurt

Was bisher geschah

Die Theatergruppe des Freizeitclub Breitfurt wurde im Jahre 1991 gegründet. Bei bisher 109 Vorführungen gab es 14 verschiedene Aufführungen an 7 verschiedenen Orten. Die Heimatbühne befindet sich seit Anbeginn im „Gasthaus im Wald“ in Breitfurt. 41 Laienschauspieler haben bisher unter Regisseur Jürgen Gentes ihr Können unter Beweis gestellt. Die Entstehung der Theatergruppe hat eine lange Tradition:

Die letzten Jahre vor der ersten Saarabstimmung des Jahres 1935 und der folgende Zeitraum nach der Rückgliederung ins damals nationalsozialistische Deutschland bis zum Beginn des 2. Weltkrieges gaben dem Dorf Breitfurt durch die Persönlichkeit des damaligen Pfarrers, Wilhelm Gruber, eine besondere Bedeutung und verschafften der bis dahin wenig hervorgetretenen Gemeinde einen Ruf, der weit über die Grenzen der engeren Heimat hinausging. In „Kippers Steinbruch“ am Rande des Fahrenwaldes wurde von der „Spielgemeinde“ ein Gelände zur Aufführung von Theaterstücken hergerichtet.

Im Juni 1934 bewegte sich erstmals ein großer Festzug bunt kostümierter Spieler und Gäste durch das mit Fahnen geschmückte Dorf zur Premiere des Stückes „Marlene“. Es zeigte die Lebensgeschichte der Reichsgräfin Marianne von der Leyen in den Wirren der Französischen Revolution. An insgesamt zwölf Spielsonntagen sahen rund 10.000 Zuschauer dieses Freilichtbühnenstück.

In der 2. Spielsaison zeigte man „Hartmut vom Kahlenberg“ das ebenfalls aus der Feder von Pfarrer Gruber stammte. Fast 13.000 Zuschauer sahen die 9 Aufführungen. Weitere Aufführungen trugen die Titel: „Der heimliche Ruf“, „Der Widerstand“ und „Die Ansiedler“. Nach fünf Aufführungen des Stückes „Waffengang um die Heimat“, es schildert den tragischen Tod des Grafen Gustav-Adolf von Nassau/Saarbrücken im Kampf um die Heimat begann am 1. September 1939 der 2. Weltkrieg und damit das Ende der Freilichtbühne. Sie sank nach all den Stürmen wieder zurück in den großen Kreislauf der Natur, so als ob nichts geschehen wäre.